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Anfangs ging er nachts zwischen 3.00 und 4.00 Uhr auf die Rennstrecke. Er nahm in der Küche Anlauf ( das Getrapse der Pfoten auf Korkfussboden ist nachts besonders gut zu hören! ), wobei das kleine Hinterteil meist den ganzen Kater überholte. Im Wohnzimmer musste er dann immer über den Rand des Hundekorbes balancieren. Dabei rutschte er regelmässig ab und mit viel Schwung auf Sina drauf. Die schreckte dann oft laut bellend, völlig empört aus dem Schlaf. So war dann um diese Zeit, auch fast immer das komplette Haus wach. Sina war zu diesem Zeitpunkt überglücklich mit auf Arbeit zu dürfen. Unsere Kunden befürchteten schon sie sei krank, aber sie war nur froh endlich mal in Ruhe schlafen zu können.
Auch Fritzi hat einsehen müssen, dass mit Sina und mir nachts nicht gut Kirschen essen ist. Inzwischen hält er schon bis früh um 6.00 Uhr aus. Und wir haben die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass er es auch in absehbarer Zeit schafft, bis zum Wecker klingeln durch zu schlafen!
Sina und Fritzi vertragen sich nach wie vor sehr gut und stellen beim regelmässigen Fanger spielen, die komplette Wohnung auf den Kopf.
Da Fritzi ein reiner Wohnungskater ist ( Wohnung liegt an einer Hauptstrasse), suchte ich nach einer guten Beschäftigungsalternative. Ich fand gleich zwei. Meiner Vermieterin, einer älteren Dame, habe ich vor zwei Jahren auch eine Findelkatze als Wohnungskatze vermittelt. Nun geht Fritzi halbtags ein Stockwerk höher in die “Katzenkindertagesstätte”. So haben alle etwas davon ( und wenn es bloss ein leerer Futternapf ist ).
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