Sina

Sina wurde Anfang Februar 1997 an einer Strasse auf Teneriffa geboren. Nachdem man sie, ihre sieben Geschwister und ihre Mutter eingefangen hatte, brachte man sie in das Tierheim der Arche Noah.

Die Welpen erkrankten an Parvovirose. So starben schon früh, drei von Sinas Geschwistern. ( Ein grosser Schlag war es für mich, zu erfahren, das in den vergangenen Jahren noch zwei ihrer Geschwister, an der nicht behandelbaren Form der Epilepsie starben.)

Als ich Sina das erste Mal sah, war sie ca. 6 Wochen alt. Als ich 14 Tage später, Teneriffa wieder Richtung Deutschland verliess, konnte sie mich  inzwischen gesund und geimpft, begleiten.

Mein erster, eigener Hund sollte eigentlich ein Schäferhund mit wenig Jagdtrieb werden. Wie sich im Laufe der Jahre gezeigt hat, habe ich nun einen Jagdhund der ganz entfernt wie ein Schäferhund aussieht. Aber das habe ich nie ernsthaft bereut und um nichts in der Welt möchte ich sie missen.

Sina mit ca.6 Monaten.

Sina begleitet mich täglich in die Tierarztpraxis. Sie verdient sich ihr Futter, indem sie, auf die aus der Narkose erwachenden Tiere aufpasst. Sie hat schon mehrere Katzenwelpen mit mir zusammen bemuttert, bis sich neue Besitzer fanden. Und sie passte sogar schon einmal eine Woche auf ein verwaistes Wildkaninchenbaby auf ( Sie hat es nicht gefressen! ).

Sina und ihr erster Findelkater.

Sina und Roger Rabbit.

Leider fand Sina, das man es doch ausnutzen müsste, wenn man täglich in die Tierarztpraxis geht. Neben etlichen Krankheiten, die mir inzwischen schon nicht mehr so schlimm vorkommen, wurde bei ihr 2001 eine verkehrt sitzende Blase ( pelvic bladder ) festgestellt. Aus diesem Grund wurde sie 2002 an der Nordsee von einem Spezialisten operiert. Die Freude währte nur kurz. Es gab Komplikationen. So mussten wir uns zwei Monate nach der ersten OP wieder auf die lange Reise begeben. Nach dieser zweiten OP sitzt ihre Blase zwar immer noch nicht optimal, aber es geht ihr seitdem besser, als vor den Operationen.

Auch Sinas starke Allergie gegen Hausstaub-, Speisemilben, Gräser, Baumpollen, Schimmelpilze und Flohspeichel machte uns oft ganz schön zu schaffen. Im Herbst 2002 stellte ich sie aufs Barfen (Rohfütterung) um. Seitdem haben wir die Allergien ziemlich im Griff.

Trotzdem ist sie eine liebenswerte Hündin, die öfters den Clown spielt und mich so zum Lachen bringt;  mich aufmuntern kann, wenn es mir mal schlecht geht; sehr besorgt um ihr Fritzchen sein kann und mich hin und wieder auch mal ganz schön auf die Palme bringen kann. Trotzdem könnte ich mir keinen besseren Begleiter an meiner Seite wünschen und ich hoffe, dass sie mir noch recht lang erhalten bleibt.

Sina im Sommer 2002.

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